Lesung und Gespräch mit Annika Baumgart und Katharina Kroschel
"Was ist das?" ist nicht selten die Reaktion auf ein Coming-out als aromantisch und/oder asexuell. Eine Antwort darauf zu geben, ist nicht immer ganz leicht: Was ist das generell? Was ist das für mich persönlich? Und was bedeutet das für unser Weltbild? Die Autor*innen Annika Baumgart und Katharina Kroschel sind den Grundlagen von Aromantik und Asexualität nachgegangen! Eingeladen zur Fährtensuche sind all jene, die etwas über diese queeren Orientierungen lernen möchten – mit der Gelegenheit, jederzeit Fragen zu stellen und dadurch den Verlauf der Lesung mitzubestimmen.
Die Veranstaltung beginnt mit einem ersten Einstieg ins Thema und einem Einblick in aromantische und asexuelle Lebensrealitäten. Entlang von Fragen und Wünschen aus dem Publikum wird danach eine interaktive Lesung gestaltet. Themen könnten etwa sein: ein näherer Blick auf Diskriminierung von aromantischen und asexuellen Menschen, eine Vorstellung von gesellschaftlichen Normen, die auf uns alle wirken, ein Eintauchen in die lange Geschichte der Orientierungen und noch viel mehr.
Annika Baumgart (sie/ihr) und Katharina Kroschel (keine Pronomen) sind Autor*innen, Aktivist*innen und Bildungsreferent*innen in den Themenbereichen Aromantik und Asexualität. Anfang 2022 erschien ihr Sachbuch "(un)sichtbar gemacht – Perspektiven auf Aromantik und Asexualität" bei edition assemblage. Gemeinsam leiten sie das queere Bildungsprojekt ace_arovolution